Märkte am Mittag

Warten auf erste Ernteergebnisse


Das Handelsvolumen mit Getreide im Südwesten Deutschlands wird als eher klein beschrieben. Eine Grundversorgung der Verarbeiter  ist gegeben.

Kontrakte aus der alten Ernte werden weiter abgewickelt.  Für die neue Ernte besteht im Südwesten Deutschlands hin und wieder Nachfrage für Futterweizen. Im Großen und Ganzen ist aber bereits einiges an Ware gehandelt. Die Grundversorgung der Verarbeiter ist gewährleistet. Für die neue Ernte ist aus dem Westen Hessens bereits recht viel, hauptsächlich an Weizen vermarktet. 

Für einen Futterweizen legen die Kraftfutterwerke franko Niederrhein im  September /Dezember 165,00 €/t an. Am Oberrhein werden ex Ernte 163,00 bis 165,00 €/t bezahlt. Im Juni liegen die Kurse bei 169,00 bis 171,00 €/t. Eine Futtergerste ist am Niederrhein mit 160,00 €/t ex Ernte bewertet. Am Oberrhein liegt der Preis im Juni beziehungsweise ex Ernte bei 147,00 bis 151,00 €/t franko Werk. Ab Station bewegen sich die Kurse bei 145,00 bis 148,00 €/t.

Tendenz

Bei den nachgebenden Kursen an der Matif für Weizen sind die Mühlen eher zurückhaltend mit weiteren Käufen. Brief- und Geldkurse passen häufig nicht zusammen.

Erste Partien Wintergerste sind im hessischen Ried und Rheinhessen beim Handel abgeliefert.  Aussagen über Erträge sind noch nicht zu treffen.  Die Qualitäten werden  als nicht ungewöhnlich beschrieben.

An der Matif gibt der Weizen heute Vormittag weiter nach. Im September verliert er noch einmal 1,75€/t auf 172,75 €/t.  Mais bewegt sich seitwärts.  Der August bleibt unverändert bei  162,75 €/t. Raps verliert wieder deutlicher. Im August fällt er um 3,00 €/t auf 345,75 €/t.

 

 

 

 

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