Märkte am Mittag

Weiter feste Stimmung im Südwesten

Foto: Kurt Michel / pixelio.de

Neben Kleinigkeiten an Getreide aus der alten Ernte wird die neue Ernte auf einem festen Preisniveau besprochen. Landwirte sind mit der Abgabe von Ware eher zurückhaltend. Trockenheit und Unwetter haben regional Schäden verursacht.

Weizen aus der alten Ernte wird im Südwesten Deutschlands weiterhin auf einem Niveau von rund 170,00 €/t franko Mühle oder Kraftfutterwerk  gehandelt. A-Weizen kann einen Erlös von 173,00 €/t erzielen. Die Nachfrage hält sich allerdings in Grenzen.

Auch die neue Ernte bleibt fest gestimmt. Weizen wird von holländischen Abnehmern für September/Dezember mit 165,00 bis 170,00 ab Station honoriert. Ex Ernte sind 160,00 €/t genannt. A-Weizen franko Oberrhein ist mit 180,00 €/t im Oktober /Dezember bewertet. Ex Ernte kann ein B-Weizen franko Mühle 171,00 €/t erzielen. Für A-Qualitäten werden bis zu 177,00 €/ bezahlt.

Gerste hält ebenfalls ihren festen Kurs. Für September/Dezember werden ab Station 160,00 €/t besprochen. Ex Ernte werden Kurse von 145,00 bis knapp unter 150,00 €/t genannt.

Tendenz

Regional kann die Gerstenernte im Südwesten Ende der Woche beginnen. Lokale Regenfälle können die Arbeiten aber auch hinauszögern. Dennoch wird im Markt aus jetziger Sicht nicht ausgeschlossen, dass die frühen Gebiete und spätere Standorte gleichzeitig mit Ware an den Markt kommen könnten.

In Paris legt der Weizen wieder leicht zu. Heute Mittag zeigt der September 183,00 €/t und damit 0,75 €/t mehr als am Freitag. Mais bewegt sich unverändert zum Freitag und hält im August seinen Preis von 167,75 €/t. Raps gibt dagegen nochmals nach und verliert 1,25 €/t im August auf 352,50 €/t. 

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