Märkte am Mittag

Wintersaaten sehr unterschiedlich entwickelt


Die Abwicklung bestehender Kontrakte steht im Vordergrund der Getreidemärkte. Wintersaaten im Südwesten Deutschlands laufen sehr unterschiedlich auf.

Der Getreidehandel im Südwesten Deutschlands konzentriert sich im Moment in erster Linie auf die Abwicklung bestehender Kontrakte. Lediglich kleinere Geschäfte werden neu abgeschlossen.  Die Abgabebereitschaft der Landwirtschaft hält sich allerdings auch in Grenzen. Nicht zuletzt aufgrund der anhaltend schwierigen Situation auf den Flüssen und der Logistik allgemein hoffen die Verkäufer auf weiter steigende Preise.

Ein B-Weizen franko Oberrhein kann 200,00 bis 204,00 €/t im November/Dezember erzielen. 203,00 bis 207,00 €/t werden für  Januar/Februar genannt. Kraftfutterwerke legen für einen Weizen  im November /Dezember bis zu 203,00 €/t an. Futtergerste kann für den vorderen Bedarf einen Preis von 192,00 bis 195,00 €/t ab Station erzielen. Mais wird mit 189,00 bis 192,00 €/t franko Werk gehandelt. Zudem gelangt mitunter Ware per Zug aus dem Südosten Europas wie Ungarn oder Rumänien in den Südwesten Deutschlands. Für diese Ware werden je nach Zeitpunkt des Abschlusses sehr unterschiedliche Kurse genannt.

 

Aussaatzeitpunkt entscheidend

Die Wintersaaten im Südwesten Deutschlands entwickeln sich recht unterschiedlich. Früh ausgesäte Bestände haben immer mal wieder etwas Niederschläge abbekommen und sehen deshalb ordentlich aus. Später ausgebrachte Saat hat wieder unter der anhaltenden Trockenheit gelitten und präsentiert sich nicht so gut. Die Palette reicht von sehr gut entwickelten über ungleichmäßig aufgelaufene Pflanzen bis zu bereits umgebrochenen Beständen.

In Paris bewegt sich der Weizen weiterhin seitwärts und liegt heute Mittag mit 200,75 €/t im Dezember 0,50 €/t über dem gestrigen Schlusskurs. Mais zeigt eine ähnliche Tendenz mit 172,50 €/t im  Januar und 0,75 €/t über dem Schlusskurs von Montag. Raps legt sich im Februar mit 373,75 €/t 1,00 €/t unter den  Kurs von gestern Abend.

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