Märkte am Morgen: Getreide

Kanada baut Weizenanbau aus


Kanadische Farmer setzen auf Sommerweizen. Algerien kauft Brotweizen in Frankreich und anderen Ländern.

Weizen: Die Weizenfutures gehen freundlich ins Wochenende, mit Gewinnen in Chicago (Soft Red Winter) und Kansas (Hard Red Winter). Ein etwas aufgeweichter Ton herrscht für Sommerweizen in Minneapolis. Für Aufmerksamkeit sorgte der Bericht von StatsCan, dass die kanadischen Farmer mehr Sommerweizen als im Vorjahr aussäen wollen.

Für diese Woche sind Feldbesichtigungen in den Anbaugebieten des US-Staats Kansas angekündigt. Man will sich ein genauerers Bild von den Trockenschäden machen. Der nachgebende Mai-Weizen ist zu vernachlässigen mit 4,95 US-$/bushel. Weit mehr Umsatz macht der Juli-Kontrakt mit einem Plus von 9 Cent auf 4,98 US-$/bushel (umgerechnet 151 €/t). 

Die staatliche Einkaufsbehörde OAIC in Algerien kaufte 420.000 t Weizen zur Auslieferung im Juli im Rahmen einer Ausschreibung, die am vergangenen Donnerstag endete. OAIC zahlte für den Weizen 224 bis 225 US-$/t cif. Es gab fünf Verkäufer, darunter voraussichtlich Frankreich, berichteten Händler.

Mais: Die April-Schätzung des Internationalen Getreiderats (IGC) gibt Mais ausreichend Futter hin zu einer Befestigung. Die Produktion steigt auf 1,95 Mrd. t, gleichzeitig steigt 2018/19 die weltweite Nachfrage und die Bestände sinken um 3 Mio. t. Beide Maiskontrakte Mai und Juli schließen gleichauf am vorigen Freitag bei 3,98 US-$/bushel (umgerechnet 126 €/t) in einer Spanne von plus 2,50  bis 3,50 US-Cent. Die Maisaussaat in den USA verläuft bei guten Wetterbedingungen normal weiter. Der staatliche Lagerverkauf von Mais in China neigt sich dem Ende, immer noch wird auf US-Sorghum in China ein Zoll von 175 Prozent erhoben .

Euro/Dollar: Die Gemeinschaftswährung sinkt am vorigen Freitag zeitweise auf ein Dreieinhalb-Monats-Tief von 1,2065 US-$ - der niedrigste Stand seit Mitte Januar, und hat danach Mühe, die Marke von 1,21 US-$ zu halten. Ein schwächerer Euro verbessert die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen auf den Weltmärkten, weil er ihre Produkte vergünstigt.

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