Märkte am Morgen: Ölsaaten

Brasilianer bleiben optimistisch


Trotz des La Niña-Risikos rechnen Analysten in Brasilien mit einer guten Sojaernte. Raps kann an der Matif zulegen, während die Bohne in Chicago leicht nachgibt.

Sojakomplex: Die Notierungen in Chicago gaben gestern durchweg nach. Die Bohne verlor einen halben Cent auf 9,92 US-$/bushel, Schrot gab um 1,59 US-$ auf 325 US-$/short ton nach und Sojaöl schloss bei minimalen Verlusten bei 33,95 Cent/pound.

Heute werden die Exportzahlen für die Woche bis zum 23. November bekannt gegeben. Die Erwartungen liegen bei 800.000 bis 1,2 Mio. t. In der vergangenen Woche war von 869.000 t berichtet worden. In seinem täglichen Berichtssystem gab das USDA gestern eine Lieferung von 253.000 t nach China bekannt.

In Brasilien heben Analysten angesichts der jüngsten Regenfälle und der positiven Wetterprognosen für die kommenden Tage ihre Prognose für die Ernte an. Nach einer Reuters-Umfrage liegen die Erwartungen nun bei etwas mehr als 109 Mio. t, das ist 1. Mio. t mehr als das USDA im jüngsten Wasde vorhergesagt hat.

In der Ukraine ist die Sojabohnenernte beendet. Die Menge liegt mit 3,7 Mio. t rund 10 Prozent niedriger als im vergangenen Jahr. Grund sind schwächere Erträge, die von 2,29 t/ha auf 1,93 t/ha zurückgingen, teilte das Landwirtschaftsministerium in Kiew mit.

Raps: An der Matif konnte Raps am Mittwoch um 1,50 €/t auf 369 €/t zulegen. Ein schwächerer Kanadischer Dollar half den Canola-Notierungen in Winnipeg. Der Januar schloss mit einem Plus von 1,70 Can-$ bei 510.40 Can-$/t. Gestützt wird Canola nach wie vor von einem guten Exportgeschäft und einer hohen Verarbeitung in Inland.

Palmöl: Die Notierungen haben gestern erneut nachgegeben. Danach konnte sich Palmöl etwas erholen. Der meistgehandelte Februar-Future notiert in Kuala Lumpur heute Morgen bei 2.563 MYR/t.

Rohöl: Im Vorfeld der Opec-Entscheidung zur weiteren Regulierung der Ölproduktion, die für heute erwartet wird, geben die Notierungen leicht nach. Das Fass Brent verbilligte sich gestern um 50 Cent auf 63,11 US-$. WTI rutschte um 69 Cent auf 57,30 US-$/barrel ab.

Euro/US-Dollar: Der Euro bewegte ich gestern seitwärts und notiert heute Morgen bei 1,1863 US-$.

 

 

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