Märkte am Morgen: Ölsaaten

Bullen lieben Raps und Palmöl


Der Rapsmarkt zieht in Europa weiter an. Unterstützung kommt vom Palmölmarkt in Südostasien, wo die Notierungen deutlich steigen.

Sojakomplex: Die Sojamärkte in Chicago schlossen am Mittwoch fester. Die Bohne legte um 4,75 Cent auf 860,5 Cent/bushel zu und wird heute Morgen bei 861,75 Cent/bushel (285,54 €/t) gehandelt. Sojaschrot gewinnt 70 Cent auf 294,70 US-$/short tons und klettert vorbörslich bis auf 295,40 US-$/short tons (292,74 €/t). Sojaöl verbuchte ein Plus von 0,31 Cent auf 28,74 Cent/pound und fällt im elektronischen Handel auf 28,68 Cent/pound (570,30 €/t).

Die Sojabohnen entwickeln sich in den USA nach der verspäteten Aussaat weiter verzögert. Viele Bestände sind noch nicht einmal kniehoch. Damit die Pflanzen rechtzeitig abreifen, sind in den kommenden Wochen optimales Wetter und ein später Winterbeginn erforderlich. Für die kommenden beiden Wochen werden milde Temperaturen vorhergesagt. Nach den Regenfällen in dieser Woche wären das gute Bedingungen für das Wachstum.

Vom wöchentlichen Exportbericht, der heute veröffentlicht wird, erwarten sich Händler für die alte Ernte Nettoreduktionen von 200.000 bis Verkäufe von 100.000 t. Für die neue Ernte wird mit einer Menge von 350.000 bis 700.000 t gerechnet.

Raps: An der Matif ging die Raps-Party am Mittwoch in die nächste Runde. Der November legte noch einmal leicht um 25 Cent auf 381,00 €/t zu und beendete damit sechs der vergangenen sieben Handelstage im grünen Bereich. Canola in Kanada profitierte vom festen europäischen Markt und stieg um 1,20 auf 451,40 kan-$/t.

Palmöl: Auch die Stimmung auf dem Palmöl-Markt in Malaysia bleibt fest. Die Börse in Kuala Lumpur schloss am Mittwoch mit einem Plus von 31 Ringgit bei 2.208 MYR/t. Der umsatzstärkste November-Kontrakt steigt heute um weitere 34 Ringgit auf 2.242 MYR/t.

Rohöl: Die Ölmärkte schlossen am Mittwoch uneinheitlich. WTI gab leicht nach, während Brent etwas zulegen konnte. Ebenso differenziert fiel der wöchentliche EIA-Bericht aus. Die Rohölbestände fielen stärker als erwartet. Gleichzeitig stiegen die Bestände der Ölprodukte wie Benzin stärker als es Analysten prognostiziert hatten. Heute Morgen werden Brent mit 60,01 US-$/Barrel und WTI bei 55,46 US-$/Barrel um rund 0,65 Prozent schwächer gehandelt.

Euro/US-Dollar: Der Eurokurs pendelt weiter um die Marke von 1,1100 US-$. Gestern sorgte die politische Entwicklung in Italien für Erleichterung, wo die Wahrscheinlichkeit für Neuwahlen gesunken ist. Eine Belastung bleibt der drohende harte Brexit. Heute Morgen wird der Euro mit 1,1083 US-$ gehandelt.

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