Märkte am Morgen: Ölsaaten

Pflanzenöle ziehen Raps nach oben


Raps kann an der Euronext deutlich zulegen, muss sich heute aber mit einem festeren Euro auseinandersetzen. In Südostasien steigen die Palmölkurse.

Sojakomplex: Die Bohne schloss in Chicago am Mittwoch mit leichten Gewinnen. Der Mai legte um 2 Cent auf 906 Cent/bushel zu und notiert heute Morgen bei 906,25 Cent/bushel (291,53 €/t). Schrot kletterte um 80 Cent auf 311,60 US-$/short tons (299,86 €/t) und wird vorbörslich unverändert gehandelt. Sojaöl verteuerte sich um 0,03 Cent auf 29,27 Cent/pound und notiert derzeit bei 29,33 Cent/pound (566,18 €/t).

Dem Sojamarkt in den USA fehlen aktuell neue Nachrichten. Beim Thema Handelsstreit ist weiter keine Lösung in Sicht. Vom heutigen Exportbericht des USDA erwarten Händler eine Menge von 600.000 bis 1,6 Mio. t für die alte und bis zu 150.000 t für die neue Ernte. Unterstützung erhält der Markt durch Short-Abdeckungen der institutionellen Anleger.


Raps: Die Rapsnotierungen an der Matif konnten am Mittwoch deutlich zulegen. Der Mai schloss mit einem Plus von 2,50 bei 358,50 €/t. Gestützt wird der Markt von festeren Pflanzenölnotierungen. Für Canola in Winnipeg ging es um 20 Cent auf 464,70 kan-$/t nach oben.

Palmöl: Die Palmölnotierungen in Malaysia legten um knapp 1,5 Prozent zu. Der umsatzstärkste Juni-Kontrakt schloss mit einem Plus von 31 Ringgit bei 2.164 MYR/t und notiert heute Morgen bei 2.182 MYR/t erneut deutlich fester. Der nächste Widerstand liegt nun bei 2.190 MYR/t. Händler rechnen mit einem langsameren Anstieg der Produktion.

Rohöl: Der internationale Ölmarkt bleibt fest gestimmt. Brent und WTI konnten gestern wieder deutlichere Gewinne verbuchen als am Dienstag. Bullisch wirkte der wöchentliche EIA-Bericht, der für die USA einen deutlichen Rückgang der Bestände zeigte. Heute Morgen wird das Fass Brent mit 68,60 US-$ gehandelt, WTI kostet 60,20 US-$.  

Euro/US-Dollar: Die US-Notenbank Fed hat, wie von Präsident Donald Trump gefordert, für dieses Jahr weitere Zinserhöhungen ausgeschlossen und die Prognose für das Wirtschaftswachstum 2019 von 2,3 auf 2,1 Prozent gesenkt. Davon profitiert der Euro, der trotz der anhaltenden Unsicherheit um den Brexit zulegen konnte. Heute Morgen wird der Euro bei 1,1426 US-$ gehandelt. Dieses Niveau hatte die Gemeinschaftswährung zuletzt Anfang Februar erreicht.

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