Markt am Mittag

Futternachfrage stützt Preise


Die Weizenpreise haben nachgegeben. Der Kassamarkt sucht Orientierung. Während im Süden Deutschlands durchaus Ware verkauft wurde, ist die Abgabebereitschaft im Norden geringer.

Weiterhin gelangt Ware aus Osteuropa nach Deutschland. Vor allem die Veredelungsgebiete im Nordwesten kaufen zu. Mischfutterhersteller in Südoldenburg zahlen nach wie vor für Futterweizen im September/Dezember 221 Euro/t. Die Gerste kann 221 Euro/t im gleichen Zeitraum erzielen. In Hamburg werden Basis September für B-Weizen 209 Euro/t genannt. Im Exportbereich gibt es nur wenige Aktivitäten.
Markttendenz
Die Mindermengen an Getreide in Nordeuropa werden nach Ansicht von Händlern nicht durch Importe aufgefüllt werden können. Eine fortgesetzt stetige Preistendenz ist zu erwarten. Bei Raps hat die vordere Nachfrage etwas angezogen. Einige Landwirte führen Teilverkäufe durch.
Die Rapskurse tendieren in dieser Woche seitwärts. Heute ziehen sie wieder an. Die Versorgung der Ölmühlen in Deutschland ist besser. Verkäufer haben sich in den vergangenen Tagen von Ware getrennt. Die Prämien fallen nicht mehr so hoch aus. Dennoch wird auch für vorderen Termine noch Ware gesucht. Importware kann häufig von den Seehäfen aufgrund der Kleinwassersituation auf den deutschen Flüssen nicht zu den Verarbeitungsbetrieben transportiert werden. Die Kaufideen für die Rapssaat bewegen sich um 370 Euro/t franko Ölmühle für die Lieferung ex Ernte 2018.

Notierungen an der Matif

Am heutigen Donnerstag notiert die Matif für den Dezember-Termin um 0,50 Euro/t schwächer bei 206,25 Euro/t. In den Exporthäfen sind für den B-Weizen mit 12,5 Prozent Protein 209 Euro/t für die Lieferung Basis September 2018 im Gespräch. Bei der Rapssaat notiert den November-Termin heute Mittag um 1,50 Euro/t schwächer mit 375,25 Euro/t.

 

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