Nach dem Brand in der Ölmühle in Anklam am vergangenen Freitag, wird die Anlage heute wieder langsam angefahren. In wenigen Tagen soll die Verarbeitung von Raps wieder auf vollen Touren laufen, erklärte ein Sprecher der Muttergesellschaft KTG Foods SE gegenüber agrarzeitung.de.

Die Warenannahme von Raps sei zu keiner Zeit beeinträchtig gewesen. Die Auslieferung von Rapsschrot und Öl läuft ebenfalls an.

Dagegen steht die Produktion der Ölmühle in Neuss weiter still. Doch gibt es keine Engpässe, da es genügend Ausweichmöglichkeiten auf andere Paritäten gibt. Wann in den Anlage wieder Raps zu Schrot und Öl verarbeitet, ist noch offen. Insgesamt bewegen sich die Kurse für Rapsschrot unterhalb der Marke von 200 €/t am Niederrhein. Im Sog von Raps bewegen sie sich trotz kurzzeitig etwas festeren Sojaschrotnotierungen seitwärts. Rapsschrot als wichtigstes Mittelprotein hat sich gegenüber den Vorjahren verbilligt. Tierhalter profitieren von den günstigeren Futtermittelkursen. (da/St)
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