EU-Schweinepreisvergleich

Österreich kämpft mit Billigangeboten


Durch die Bank weg notierten die Länder im EU-Schweinepreisvergleich unverändert. Der nach Ostern vielerorts entstandene Angebotsdruck konnte inzwischen abgebaut werden und die Märkte sind wieder im Gleichgewicht. Auf dem deutschen Schlachtschweinemarkt lässt sich die Nachfrage der Schlachtunternehmen nach lebenden Schweinen mit den angebotenen Stückzahlen bedienen, teilt die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) mit. Von einer unveränderten Preisentwicklung ist aus heutiger Sicht auszugehen.

Mit einer Ausnahme: Den Österreichern gelang es noch nicht, sich von den osterfeiertagsbedingten Überhängen freizuschaufeln. Zudem würden günstige Angebote aus dem Ausland den heimischen Markt unter Druck setzen. Zumindest in Frankreich herrschte aber nach Aussage eines französischen Marktteilnehmers Erleichterung in Zusammenhang mit der Seitwärtsbewegung der deutschen Notierung. Andernfalls hätte man die Preise auf dem französischen Fleischmarkt abwärts korrigieren müssen, um konkurrenzfähig zu sein.

In Spanien kommt der Schweinmarkt nicht richtig in Gang und der saisonale Preisanstieg im Frühjahr blieb bislang aus. Während die Nachfrage nach Schweinefleisch aus China unersättlich sei, bleibe der Binnenmarkt träge. (az)
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