Die durch die Ausweitung der US-Sanktionen ausgelöste Abwertung des Rubels könnte für Russland Vorteile bringen. Marktexperten erwarten, dass die russischen Getreideexporte noch an Tempo gewinnen.


Die Entwicklung sei als zusätzlicher Impuls für die Exporte von Weizen zu betrachten, selbst wenn die Rubel-Schwäche nur kurzfristig anhalten würde, zitiert der Nachrichtendienst AIZ die Moskauer Wirtschaftszeitung "Kommersant". Demnach rechnet auch der Geschäftsführer des Moskauer Forschungsinstituts für Agrarmarktkonjunktur (IKAR), Dmitrij Rylko, mit einer Belebung der Getreideausfuhren, weist aber darauf hin, dass diese durch die infrastrukturellen Möglichkeiten beschränkt sind. 

Die seit Anfang 2017/18 verzeichneten gesamten Getreideexporte Russlands erreichten laut AIZ Mitte dieser Woche rund 40 Mio. t, wovon rund 31,2 Mio. t auf Weizen entfielen. Das waren 39 Prozent beziehungsweise 41 Prozent mehr waren als zum gleichen Stichtag im Vorjahr.

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