Schlachtschweinebranche

Rosige Aussichten für Schweinepreise


Am europäischen Schlachtschweinemarkt zeigen sich die Notierungen stabil bis freundlich. Trotz der verkürzten Woche sehen Experten den Markt im Gleichgewicht.

Die nur kurze, viertägige Schlachtwoche hat dem Vernehmen nach keine negativen Auswirkungen und das Verhältnis von kleinem Angebot zu kleiner Nachfrage war bis zuletzt im Gleichgewicht, berichten die Marktexperten der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN).  Rückläufige Schlachtgewichte würden aus verschiedenen EU-Mitgliedsländern gemeldet und zeugten von einer guten Abgabebereitschaft der Erzeuger. In der Summe genügten die angebotenen Stückzahlen.

So verharrte die deutsche Leitnotierung auf dem korrigierten Niveau von 1,75 €/kg. Auch die dänische und österreichische Notierung stellten keine preisliche Veränderung fest. Was bleibt, sei die Enttäuschung der Marktteilnehmer über die Schwächen des inländischen Fleischmarktes in den zurückliegenden Wochen, schreibt die ISN. 

Ein leichtes Plus von rund 1 Cent wurde aus Spanien, Frankreich und den Niederlanden gemeldet. In Spanien setzte sich somit der saisonale Preisanstieg des beliebten Urlaubslandes und Spitzenreiters im europäischen Preisgefüge der fünf größten Schweine haltenden EU-Mitgliedsländer fort. 

Freundliche Tendenz für den deutschen Markt

Das zurückliegende Wochenende mit grillfreundlichem Wetter stimmt die Marktteilnehmer optimistisch. Schlachtreife Schweine sind zu Wochenbeginn nur knapp verfügbar und die Vermarkter müssen sich kräftig um Stückzahlen bemühen. Eine Angebotsausweitung ist nicht absehbar. Eine freundlichen Marktentwicklung ist daher zu erwarten.

 

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