Schlachtschweinemarkt

Erzeuger hoffen auf stabile Preise

Nach zwei Wochen mit sinkenden Preisen lässt die VEZG für die kommende Woche ihren Vereinigungspreis unverändert. Die Schlachtunternehmen haben damit vergeblich eine Reduzierung gefordert.

Auf dem Schlachtschweinemarkt droht eine neue Runde mit Hauspreisen. Die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) veröffentlichte heute einen unveränderten Preis von 1,45 €/kg Schlachtgewicht, der ab Donnerstag für eine Woche gelten soll. In den vergangenen beiden Wochen war der Preis um insgesamt 10 Cent gesenkt worden. Mit dem aktuellen Preisvorschlag will die VEZG den Preisrückgang stoppen.

Ob das gelingt, bleibt abzuwarten. Das Lebendangebot war zu Beginn dieser Woche reichlich, konnte aber untergebracht werden. Trotzdem deutete einiges auf einen leichten Abschlag des Vereinigungspreises hin. Die Erlöse bei der Internet-Schweinebörse waren am Dienstag um 2 Cent niedriger ausgefallen als am Freitag der vergangenen Woche. Die Schlachtunternehmen beklagten zudem, dass der Absatz trotz des bevorstehenden Osterfestes ohne Impulse bleibt und forderten eine weitere Korrektur nach unten.


Morgen wird sich zeigen, ob die Schlachtunternehmen dem Vorschlag der VEZG folgen, oder ob sie mit Hauspreisen versuchen, niedrigere Auszahlungspreise durchzusetzen. Marktteilnehmer, mit denen agrarzeitung.de heute Nachmittag sprach, halten es für wahrscheinlicher, dass die großen vier deutschen Schlachtunternehmen Tönnies, Vion, Westfleisch und Danish Crown die VEZG-Forderung akzeptieren werden.

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