Weißrussland

Ölsaatenimporte steigen deutlich


Die Republik Weißrussland (Belarus) führt erheblich mehr Sojabohnen und Rapssaat als im Vorjahr ein. Die Verarbeitungskapazitäten sind ausgebaut worden. 

Weißrussland hat in den ersten vier Monaten 2018 rund 138.000 t Sojabohnen und 35.300 t Rapssaat importiert. Damit fielen die Einfuhren schon dreimal beziehungsweise viermal umfangreicher aus als im gesamten vergangenen Jahr, berichtet der aiz-Infodienst mit Bezug auf den Analysen- und Informationsdienst APK-Inform. Der hohe Rohstoffbedarf ist vor allem auf die Inbetriebnahme einer Verarbeitungsfabrik für Ölpflanzen in der nordwestlichen, an Polen und Litauen angrenzenden Provinz Hrodna zurückzuführen.

Allerdings sei in Weißrussland die Tendenz zum raschen Ausbau der Einfuhren von Sojabohnen bereits seit 2016 zu beobachten. Im Berichtszeitraum sind praktisch die gesamten Mengen von Soja aus der Ukraine und von Raps aus Russland bezogen worden.

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