Weizenmarkt

Russland bleibt Exportweltmeister


Die US-Botschaft in Moskau hebt ihre Schätzung für die russischen Weizenernte an. Auch die Exporte und die Endbestände sollen 2019/20 steigen.

Die US-Botschaft in Moskau rechnet in diesem Jahr mit einer Weizenernte von 79 Mio. t, das wären 7 Mio. t mehr als im vergangenen Jahr. Im Mai-Wasde hatte das Landwirtschaftsministerium in Washington die russische Weizenproduktion auf 77 Mio. t. geschätzt. Die Exporte könnten sich im Wirtschaftsjahr 2019/20 auf 37,5 Mio. t summieren, das wären 1,5 Mio. t mehr als in der Mai-Prognose und das zweitbeste Ergebnis aller Zeiten.

Russland wäre damit das vierte Jahr in Folge der weltweit größte Weizenexporteur. Die Analysten in der Moskauer US-Botschaft verweisen darauf, dass in ihren Berechnungen - anders als in russischen Statistiken - die Weizenernte auf der Halbinsel Krim nicht berücksichtigt ist. Das Landwirtschaftsministerium in Moskau geht derzeit von 78 Mio. t Weizen aus. Die Analysten von SovEcon rechnen mit Weizenexporten von 38,2 Mio. t.


Die Russischen Endbestände zum Ende des Wirtschaftsjahres 2018/19 sieht die US-Botschaft mit 7,75 Mio. t um gut 1 Mio. t höher als das USDA im Mai-Wasde. Ende 2019/20 sollen sie auf 9,0 Mio. t anwachsen.

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