--

Die Getreideernte in Deutschland ist im Schlussspurt. In Niedersachsen sprechen Marktteilnehmer davon, dass 90 Prozent der Flächen inzwischen geräumt seien. Im Norden und Nordosten stehen "nur noch ein paar Splitterflächen", heißt es.

"Hier ist das Wetter so gut, dass die Bauern sich zwischenzeitlich wichtigeren Aufgaben wie der Rapsaussaat oder dem Bestellen der Kartoffeläcker gewidmet haben", heißt es aus dem ostdeutschen Markt. In Anbetracht des guten Wetters ist das eine nachvollziehbare Entscheidung, denn: "Da kann man die Bestände auch ruhig noch ein paar Tage stehen lassen, ohne dass etwas kaputtgeht". Spätestens am Wochenende, heißt es aus Mecklenburg-Vorpommern, sei man mit dem Drusch durch.

Die Qualität der Getreideernte kristallisiert sich immer mehr als sehr gut heraus. Die sehr hohen Fallzahlen bei Roggen und bei Weizen fordern bei Müllern und Bäckern Anpassungen, heißt es. Denn Abmischpartien stehen nach Erkenntnissen aus der Mühlenwirtschaft aus dieser Ernte nicht zur Verfügung. "Die Fallzahlen sind überall in Deutschland hoch", heißt es aus der Verarbeitungsindustrie.
stats