Bedarfsgeschäft bei rheinischen Mühlen

Die Agrar-Futures in den USA beginnen ihren Wochenanfang nach dem Feiertag gestern mit deutlich festeren Kursen. Vor allem die Sojabohne legt zu.

Unterstützung bekommt die Bohne aus Asien. Auf den internationalen Märkten haben die Exporte brasilianischer Sojabohnen inzwischen einen deutlich kleineren Umfang. Damit wird nach Meinung von Marktbeobachtern die eingeschränkte Verfügbarkeit der Ware erkennbar. US-Ware profitiert von dieser Situation.

Die Palmölpreise sahen zudem gestern aufgrund guter Exportaktivitäten eine deutliche Aufwärtsbewegung. Damit war die feste Vorgabe für die Sojakurse von den asiatischen Märkten heute Morgen gegeben.

In Paris sind die Agrar-Futures erwartungsgemäß ebenfalls im grünen Bereich gestartet. Raps sticht dabei mit einem Plus von 3,50 €/t für den Mai 2013 am deutlichsten hervor. Mittags liegen die Kurse damit bei 522,25 €/t im November 2012, im Mai bei 512 €/t. Weizen ist im November 2012 mit 265,50 €/t dabei.

Am Ober- und Niederrhein ist Weizen für die vorderen Termine derweil portioniert gefragt. Die Mühlen decken ihren Bedarf nach und nach. Am Niederrhein werden Kurse von 268,50 bis 269 €/t franko Mühle für Oktober bis Dezember genannt. Am Oberrhein liegen die Preise entsprechend bei 265 bis 266 €/t. Für Januar bis März werden hier 257 bis 260 €/t genannt. Damit liegen die Preisniveaus für Anfang 2013 wie an der Matif leicht unter den Ideen des laufenden Jahres.

A-Weizen erhält, wenn überhaupt, nur einen kleinen Aufschlag. Die Abgabebereitschaft ist uneinheitlich. Cif Niederlande lassen sich Kurse für Futterweizen von 260 bis 264 €/t für den Zeitraum Oktober bis Dezember realisieren. (dg)
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