Bisher schwache Gerste in Ungarn geerntet


Die Gerstenernte in Ungarn konnte in den vergangenen Tagen fortgesetzt werden. Die bisher eingefahrenen Qualitäten sind allerdings noch sehr schwach. Marktteilnehmer berichten von Hektolitergewichten unter 60 kg. Bisher wurde in erster Linie Ware mit 57 und 58 kg eingefahren. Bessere Partien sind nur selten vertreten. Auch in Österreich in den frühen Anbaugebieten werden oft schwache Qualitäten eingebracht. Zu den Erträgen gibt es noch keine eindeutigen Aussagen.

Für die qualitativ hochwertigeren Partien in Ungarn wollen die Abgeber höhere Preise erzielen. 95,00 €/t ab Station sind ihre Vorstellungen. Die Käufer, in erster Linie Italiener, wollen zu diesen Bedingungen aber noch keine Ware kaufen. Sie warten die Ernte in Deutschland und in Frankreich ab. (dg)
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