Braugerste erfüllt Anforderungen


Im nördlichen Rheinland-Pfalz erwarten die Landwirte in diesem Jahr eine mittelmäßige Ernte. Bei den unterschiedlichen Kulturen schwanken Erträge und Qualitäten.

Wintergerste wurde bis Ende vergangener Woche mit Erträgen zwischen 4,0 und 7,5 t/ha gedroschen. Ähnlich unterschiedlich präsentieren sich die Hektolitergewichte zwischen 50 bis 65 kg.

Speziell von Flächen mit Auswinterungsschäden wurden die schwächeren Ergebnisse eingefahren. Hier ist der Unkrautbesatz häufig sehr hoch, berichten Teilnehmer beim Erntegespräch des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau e.V. in Antweiler auf dem Landhandelsbetrieb Ewald Gillig GmbH. 

Beim Raps erwarten die Rheinland-Pfälzer Erträge von 3,0 bis 3,5 t/ha. Auch hier zeigen sich sehr stark voneinander abweichende  Ergebnisse. 

Erste Sommergerste wurde in den frühen Regionen mit 5,0 bis 6,0t /ha eingebracht. Die  Eiweißwerte liegen im erforderlichen Bereich für die Mälzer unter 11,5 Prozent.

Die feuchte Witterung der vergangenen  Wochen führte in der von Grünland geprägten Region zu einem enormen Graswachstum. „Ein Engpass in der Versorgung der Futterwirtschaft ist nicht zu erwarten", prognostiziert Leo Blum, Präsident des Verbandes. (dg)
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