Britische Erzeuger rechnen mit späterer Ernte


Der Weizendrusch in England wird sich voraussichtlich verzögern. Heftige Niederschläge bereiten Probleme.

Aus dem internationalen Getreidegroßhandel verlauten Meldungen über heftige Probleme mit Nässe in England. Mähdrescher sind auf durchnässten Feldern steckengeblieben, erfuhr agrarzeitung.de aus Handelskreisen.

Ein Sprecher des englischen Bauernverbandes, der National Farmers Union (NFU), konnte solche Berichte am Mittwoch auf Anfrage nicht bestätigen. Gleichwohl würden heftige Niederschläge die Feldarbeiten in vielen Landesteilen behindern – auch die wichtige Anbauregion East Anglia, sagte er.

Der Weizendrusch werde daher nach heutiger Einschätzung nicht wie üblich gegen Ende Juli beginnen, sondern circa zwei Wochen später.

Meldungen über zunehmenden Krankheitsdruck bestätigt die NFU nicht. Momentan seien mögliche Qualitäts- und Ertragseinbußen noch kein Thema.

Anfang des Monats hatte das landwirtschaftliche Beratungsbüro Adas über hohen Krankheitsdruck und steigendes Fusariumrisiko im Weizen berichtet. (pio)
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