Eine „durchschnittliche bis gute" Maisernte zeichnet sich ab. Einige Wochen Hochsommer sind dazu jedoch noch erforderlich.

Eine Rundfrage des Deutschen Maiskomitees (DMK) unter Anbauberatern, Züchtern und Handelshäusern zeigt, dass die Bestände meist gleichmäßig dastehen und regional bereits höher als zwei Meter sind.

Als Grund für den guten Zustand nennt das DMK, dass in allen Wachstumsphasen genügend Wasser zur Verfügung stand. Allerdings kamen in Teilen des Nordens und Nordostens die erforderlichen Niederschläge erst ab Mitte Juli. Bundesweit mangelt es dagegen bisher an Wärme und Sonnenstunden.

Regional berichtet das Maiskomitee, dass Hagelschäden in Teilen Baden-Württembergs, Sachsens und punktuell auch in Brandenburg aufgetreten sind. Außerdem hat ein Sturm Ende Juni in Teilen Baden-Württembergs und Bayerns gravierende Schäden hinterlassen, zeigt die DMK-Umfrage. (az)
stats