Durchwachsene Erwartungen in Ostdeutschland

Im Südosten machen sich Erzeuger noch Hoffnung auf gute Erträge bei Winterroggen. Weniger zuversichtlich stimmen sie die Weizen- und Rapsbestände. Sollten in den kommenden acht Tagen noch genügend Niederschläge fallen, sehen Marktteilnehmer noch gute Chancen für die Ertragsbildung bei Roggen und auch bei Wintergerste.

Winterweizen hingegen stehe zu dünn, erfuhr agrarzeitung.de aus Erzeugerkreisen in Thüringen. Landwirte dort richten sich auf stark schwankende Erträge zwischen 4 und 6,7 t/ha ein. Bei Raps rechnen Marktteilnehmer in der Region mit Ertragsrückgängen um 20 bis 25 Prozent und hoffen auf durchschnittlich 3 t/ha. (pio)
stats