Erste Fallzahlprobleme in Württemberg


Die Getreideernte in Württemberg kommt nur zögerlich voran. Regen unterbricht die Arbeiten immer wieder. Teilweise sind die Äcker auf Grund der hohen Feuchtigkeit auch nicht befahrbar. Im Weizen und Roggen treten erste Fallzahlprobleme auf. Die geernteten Mengen an diesen Getreidearten sind aber noch zu klein, um ein genaueres Bild zu bekommen. Zudem werden bei zwischenzeitlich trockenem Wetter alle Getreidearten gleichzeitig geliefert, wenn die Ware reif ist. Weizen wurde bisher mit 75 bis 85 dt/ha eingebracht. Die Hektolitergewichte liegen zwischen 78 und 82 kg.

Die Gerstenernte ist nahezu abgeschlossen und kann Erträge von 60 bis 70 dt/ha sowie 64 bis 67 kg  Hektolitergewicht aufweisen. Die Erträge beim Raps liegen zwischen 35 bis 40dt /ha. In den späteren und höheren Regionen Württembergs wirkt sich die derzeit feuchte Witterung durchaus noch positiv auf die Bestände aus. (dg)
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