Ertragsmix in Niedersachsen


Die Weizenernte in Niedersachsen und Sachsen läuft Dank des passenden Wetters weiter. In manchen Gebieten liegen die Bestände in der Entwicklung zurück.

Im Norden Sachsens ist die Ernte zu 90 Prozent abgeschlossen. Im Süden sind derweil maximal 50 Prozent eingefahren. Bestände, die gut aus dem Winter gekommen sind, weisen durchaus Erträge von 8 bis 9 t/ha auf, 5 t/ha sind aber ebenso vertreten.

Futterweizen ist bisher kaum geerntet worden. Die Fallzahlen sind dem Vernehmen nach in Ordnung. Die Proteinwerte sind so verteilt, dass etwa die Hälfte der Ware als Brotweizen angeboten werden kann. Die andere Hälfte entfällt auf A-Qualitäten.

Die Qualitäten des Weizens in Niedersachsen werden mit zunehmender Ernte besser. Die Fallzahlen geben erreichen inzwischen auch 280 sek., allerdings sind auch Werte um 200 sek. dabei. Erfasser sehen die Werte generell schwächer als im Vorjahr.

Die Erträge zeigen sich weiter sehr heterogen. Felder, von denen in anderen Jahren 10 t/ha geerntet wurden, sind in diesem Jahr mit nur 7 bis 7,5 t/ha dabei. Andere Äcker, auf denen im Winter eine geschlossene Schneedecke gelegen hat, erbringen 7 t, während die Erträge in anderen Jahren kleiner waren. Im Göttinger Raum wurde die Marke von 9 t/ha bisher noch nicht erreicht. Die Folgen der Auswinterungen sind erkennbar.

Auch die Proteinwerte schwanken. Selbst ein und dieselbe Sorte wird mit unterschiedlichen Werten eingefahren. Ein einheitliches Bild lässt sich hier noch nicht zeichnen. Händler gehen davon aus, dass die Proteingehalte leicht unter den Werten des Vorjahres liegen könnten. Etwa 30 Prozent der Weizenernte ist eingefahren. (dg)
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