Ernte 2017

Fallzahlen beim Roggen brechen ein

Im Osten Niedersachsens steht noch gut die Hälfte des Roggens auf den Feldern. Nachdem es auch am Wochenende wieder kräftig regnete, besteht keine Hoffnung mehr auf gute Qualitäten. Selbst wenn es in den nächsten Tagen trocken bleiben sollte, wird die Ernte nur langsam voran kommen, denn vielfach sind die Felder wegen der Nässe nicht oder nur mit großem Aufwand befahrbar. Das gilt auch für die Marsch und Geest an der Nordseeküste. Dort müssen noch knapp 20 Prozent des Weizens gedroschen werden. Fallzahlen sind kein Thema, weil das Getreide verfüttert wird. Die Hektolitergewichte erreichen die von der Mischfutterindustrie gewünschten Werte.

Zufrieden sind die Landwirte an der Küste mit den Qualitäten und Erträgen beim Hafer. Je Hektar wurden rund 7 t geerntet. Die Hektolitergewichte lagen im Durchschnitt bei 58 kg. Die Erträge für Weizen und Gerste liegen auf dem Niveau der Vorjahre. Der Raps enttäuscht mit unterdurchschnittlichen Mengen. (SB)
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