Fonds unterstützen Rallye an den Agrarmärkten


Institutionelle Anleger führen Gedankenspiele zu einem russischen Exportstopp durch. Banker sehen die Weizenpreise gestützt.

Die Investmentbank Goldman Sachs hat zu Wochenbeginn die Möglichkeit eines „erneuten Exportstopp für Getreide in Russland“ als einen der wichtigsten Preis stützenden Faktoren am Weizenmarkt identifiziert, berichtet der Informationsdienst agrimoney.com.

Diese Aussagen der Investmentbank stützen Einschätzungen am deutschen Kassamarkt, dass institutionelle Anleger derzeit zunehmend auf Agrarrohstoffe setzten. Damit würden die Preise an den Börsenplätzen in Chicago und Paris zusätzlich zu realen fundamentalen Sorgen wie Trockenheit in der Schwarzmeerregion und Hitze im Mittleren Westen der USA gestützt.

Weitere Unterfütterung erfährt diese Einschätzung durch den jüngsten Positionsbericht an der Chicago Board of Trade (CBoT). Dieser Bericht zeigt zeitverzögert die Anzahl der Long- und Short-Positionen nach Anlegertypen auf.

Den Zahlen nach haben institutionelle Anleger wie Fonds zuletzt ihre Long-Position, die Annahmen auf künftig steigende Preise ausdrückt, bei den Weizen-, Mais- und Soja-Futures an der CBoT ausgebaut. (pio)
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