Fusarium macht regional Probleme


In den Höhenlagen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz strebt die Weizenernte dem Ende entgegen. Die Erträge schwanken auch dort recht stark.

Das Hektolitergewicht fällt in den Gebieten in eine Spanne von 5 bis 10 t/ha. Die Qualitäten passen weitestgehend.

Gebietsweise liegen die Proteinwerte unter dem Durchschnitt. E-Weizen erreicht beispielsweise in der Region zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alp nur 14 anstatt 14,5 Prozent. A-Weizen bringt es auf lediglich 13 Prozent. Im erwünschten Rahmen liegen die Fallzahlen.

In der Westpfalz erfüllt das Hektolitergewicht in manchen Fällen mit 70 bis 72 kg/hl nur knapp die gewünschten Werte. Probleme gibt es regional mit Fusarium und dem Weizenverzwergungsvirus. Im Vogelsberg und Taunus hat der Weizendrusch erst begonnen.

Sommergerste erbringt auch in den späten Gebieten ordentliche Erträge von 7 bis 8 t/ha. Der Proteingehalt liegt im erforderlichen Rahmen bei durchschnittlich 10,5 Prozent. Vereinzelt kommen auch einmal über 11,5 Prozent vor. Vollgerste kann schon einmal auf bis zu 70 Prozent abfallen. Das Gros liegt aber bei Werten über 90 Prozent.

Hafer kann in der Region zwischen Schwarzwald und Schwäbische Alp sehr gute Erträge von 8 t/ha und mehr vorweisen. Das Hektolitergewicht liegt bei guten 52 bis 55 kg. (dg)
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