Obwohl die letzten Wochen und Monate durch überdurchschnittlich hohe Temperaturen und sehr niedrige Niederschläge geprägt waren, wird in Österreich aufgrund der noch vorhandenen Wasserreserven keine Versorgungsknappheit erwartet.

Die gegenwärtige Trockenheit führt nicht nur zu massiven Problemen in der Landwirtschaft, auch die Waldbrandgefahr ist hoch. Von den Wasserversorgern werden derzeit noch keine Probleme gemeldet. Dies ist auch darauf zurückzuführen, dass aufgrund vergangener Trockenperioden bereits die richtigen Schlüsse gezogen wurden und Vorsorgemaßnahmen wie Verbundleitungen errichtet wurden. Damit ist man für solche Trockenperioden gut gerüstet. Das Agrarbundesministerium kontrolliert laufend gemeinsam mit den Bundesländern an 5.000 Messstellen sowohl den Niederschlag, die Wasserstände und Abflüsse an Flüssen, Bächen und Seen sowie die Grundwasserstände. Die Daten werden ausgewertet und sind eine wichtige Grundlage für wasserwirtschaftliche Entscheidungen, vor allem auch in Zeiten extremer Wetterereignisse, wie Trockenheit oder Dürre. (da)
stats