Gerstendrusch bringt trockene Körner


In Oberrheingraben und Südhessen sind erste Partien Gerste gedroschen. Die Feuchtegehalte sind sehr niedrig, teilweise betragen sie 12 Prozent. Die ersten noch nicht repräsentativen Ergebnisse lassen bei der Winterbraugerste auf brauchbare Eiweißwerte von unter 10 bis leicht über 11 Prozent schließen. Die Vollgerstenanteile bewegen sich zwischen 80 und  90 Prozent und können nur bedingt befriedigen. Für Futtergerste reichen die Hektolitergewichte von 64 bis 68 kg. Auf den sehr leichten Böden sind das gute Werte, kommentieren Erfassungshändler. Über die Erträge lässt sich noch wenig sagen. Auf den leichten Böden im Karlsruher Raum lagen die ersten Erträge zwischen 55 bis maximal 70 dt/ha und waren für die Region gut.
 
Es sieht so aus, als wäre die Wintergerste am besten mit dem Hitzestress zurechtgekommen. Bei Temperaturen in Oberrheingraben von 27 °C schon am frühen Morgen reifen die Bestände auch auf den besseren Böden sehr schnell ab und lassen am Wochenende im Südwesten schon eine stärkere Erntewelle erwarten. (St)
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