Getreide am Oberrhein unter Druck


Die internationalen Börsen belasten mittlerweile den Kassamarkt. Ohne wesentliches Geschäft geben die Kurse für Getreide am Oberrhein nach.

Weizen am Oberrhein wird Anfang dieser Woche nochmals schwächer als in der Vorwoche gesehen. Mehr als 260 bis 262 €/t franko Verarbeitungsbetrieb wollen die Mühlen nicht bezahlen. Am Niederrhein halten sich die Kurse der Vorwoche mit 268 €/t.

Für A-Weizen wird ein leichter Aufschlag von 2 bis 4 €/t gewährt. Das Geschäft hält sich zum Ende der "fünften Jahreszeit" allerdings sehr in Grenzen. So gibt es mehr Gespräche und Gerüchte als Abschlüsse. Für Roggen besteht seitens der Verarbeitungsbetriebe kaum Interesse.

Mais in Richtung Nordwestdeutschland soll mit 249 €/t frachtfrei gehandelt worden sein. Das würde für den Oberrhein einen Preis deutlich unter den bisherigen 250 €/t bedeuten. Auch Gerste steht mit nominellen Kursen von 227 bis 228 €/t franko Verarbeitungsbetrieb unter Druck. Für Futterweizen werden Anfang dieser Woche ähnliche Kurse wie in der Vorwoche mit 255 bis 258 €/t genannt.

Auch an der Börse in Paris stehen die Kurse heute Morgen weiter unter Druck. Weizen hat mittags seine Verluste zu gestern um 2,25 €/t im November 2013 ausgebaut. Der März liegt mit 244,50 €/t nur 1,75 €/t unter dem Vortagsniveau. Raps hat mit einem Minus von 0,50 €/t nur leichte Verluste zum Vortag zu verbuchen. Der März notiert mit 465,50 €/t. Mais verliert bis zu 3,50 €/t im Januar 2014. Der März hat mittags einen Kurs von 225,75 €/t und liegt damit 1,50 € niedriger als gestern. (dg)
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