Getreideernte in Bayern abgeschlossen


In Bayern ist die Getreidernte bis auf unbedeutende Restmengen abgeschlossen. Die offizielle Mengenschätzung liegt im Freistaat bei etwa 6,4 Mio. t ohne Kornermais und damit um drei Prozent höher als im Vorjahr. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung in München mitteilt, wird das Mittel der vergangenen sechs Jahre allerdins um rund drei Prozent unterschritten. Insgesamt wurde damit dennoch eine gute Menge mit weitgehend passablen Qualitäten eingefahren, heißt es in Verarbeiterkreisen. Als Durchschnittsertrag aller Getreidearten werden 60,7 dt/ha angegeben.  Auffallend war ein deutliches Süd-Nord-Gefälle, das sich bis zuletzt bestätigt hat. In Nordbayern wurden beim Weizen Mindererträge von 10 bis 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gemeldet. Im Schnitt liegen die Weizenerträge bei 70 dt/ha. Teilweise überdurchschnittlich waren dagegen die Naturalerträge in Oberbayern und einigen Regionen Schwabens. Dort sind allerdings die Proteinwerte nicht immer überzeugend. Bei der Wintergerste wurden gut 56 dt/ha eingebracht. Bei Sommergerste waren es 47,8 dt/ha und bei Roggen und Menggetreide knapp 40 dt/ha.  (HH)
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