Getreideernte in Sachsen und Thüringen fast abgeschlossen

Der Getreidedrusch ist in Sachsen und Thüringen so gut wie beendet. Nur noch einige Restflächen in den Gebirgsregionen werden jetzt noch geerntet. Landwirte nutzen die Regenpausen, um die Restflächen zu bergen. Um die Qualitäten zu halten, nehmen die Landwirte hohe Feuchtigkeitsgehalte in Kauf. Der in den vergangenen zehn Tagen geerntete Weizen wies Fallzahlwerte von unter 120 Sek. auf und kann nur als Futterweizen vermarktet werden. Gut drei Viertel des Weizens in Sachsen und Thüringen dürften Brotqualitäten aufweisen, ein Viertel kann nur als Futtergetreide vermarktet werden. Die Proteingehalte und Hektolitergewichte sind insgesamt gut.

An der bisherigen ruhigen Stimmung an den Weizenmärkten hat sich nicht viel geändert. Für Weizen mit guten Qualitäten werden auch in dieser Woche relativ stetige Preise bezahlt. Ab Station in Sachsen und Thüringen liegen die Kaufideen für E-Weizen um 235 €/t, für A-Weizen um 220 €/t und für B-Weizen mit mindestens 12 Prozent Protein bei 205 €/t. Die Differenz von B-Brotweizen zum Futterweizen weitet sich aus. Heute werden 25 €/t genannt. Auf Grund der geringeren Angebotsmengen an guten Weizenqualitäten werden Preiskorrekturen nach unten momentan nicht erwartet. (Ps)
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