Ernte 2014

Gute Qualitäten von frühen Standorten

Im Süden Hessens werden die Qualitäten der Weizenernte als überzeugend beurteilt. Es gibt A– und B- Weizen im normalen Umfang. Futterweizen ist wenig vertreten. Mit Erträgen von 8,0 t/ha sind die Landwirte zufrieden. Mutterkorn, Fusarien und Fallzahlen stellen keine Probleme dar.

Nördlich des Mains nehmen die Sorgen um die Qualitäten mit zunehmender Dauer der Erntearbeiten bei immer wieder Unterbrechungen aufgrund von Regenfällen zu. Wenn der Anteil von A-Weizen in den vergangenen Jahren bei 60 bis 70 Prozent lag, wird er in diesem Jahr voraussichtlich bei 30 Prozent liegen. Der Rest wird B- oder Futterweizen sein. Die Fallzahlen liegen unter 180 Sekunden, Protein unter elf Prozent. Es gibt auch Schläge, von denen nur acht Prozent oder noch weniger Eiweiß eingebracht werden können. Die Erträge bewegen sich in den hessischen Mittelgebirgsregionen zwischen 5,0 und 9,0 t/ha über alle Qualitätsstufen hinweg. 

In Nordhessen hat die Weizenernte gerade erst begonnen. Die Landwirte sind noch mitten in der Rapsernte. Die Erträge hier liegen bei mindestens 4,0 t/ha, häufig darüber. (dg)










(dg)
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