Ernte 2015

Guter Durchschnitt im Südwesten


Von einer guten durchschnittlichen Ernte ist bisher in Baden-Württemberg die Rede. Im Vergleich zu den sehr guten Ergebnissen des vergangenen Jahres fallen die Ergebnisse zwar zurück. Dennoch wird nicht von dramatischen Ertrags- oder Qualitätseinbrüchen berichtet. Standortbedingungen spielen allerdings eine große Rolle. Einzige deutliche Reklamation gibt es beim Roggen. Die Körner sollen sehr schmal ausfallen.

Regional ist beim Raps von Erträgen im Schnitt von 4,0 bis 4,3 t /ha die Rede. Die Ölgehalte liegen bei 43 bis 44 Prozent.

Beim Weizen variieren die Erträge von 7,0 bis 9,5 t /ha Der Schnitt liegt bei 8,0 bis 8,5 t /ha. Die Hektolitergewichte bewegen sich bei knapp unter 80 kg. Unzureichende Fallzahlen sind kein Thema. Der Eiweißgehalt ist weit gestreut und gibt ein inhomogenes Bild ab. A-Weizen im Kraichgau beispielsweise erreicht knappe 13 Prozent. Die Werte beim E-Weizen liegen zwischen 13 und 14,5 Prozent.

Sommerbraugerste erreicht Sortenabhängig im Kraichgau 6,5 bis 7,0 t/ha bei einer Sortierung von 95 bis 98 Prozent. Die Eiweißwerte bewegen sich unter 10,0 Prozent. Die Ernte ist zu zwei Drittel eingefahren.

Wintergerste wurde mit guten 8,0 bis 9,0 t/ha eingefahren. Diese Frucht hat am wenigsten unter der Trockenheit gelitten, wenn sie nicht vom Gelbverzwergungsvirus betroffen war.

Die Ernte ist regional bei Weizen zu 40 Prozent abgeschlossen. Raps ist bis zu 60 Prozent gedroschen. (dg)





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