Die Ernte bleibt eine Hängepartie. Immer wiederkehrende Niederschläge unterbrechen ständig den Drusch. 65 Prozent des Weizens sind aktuell im Rheinland eingefahren. Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) dazu mitteilt, liegen die Erträge in diesem Jahr auf dem Niveau des Vorjahres von durchschnittlich 8,5 t/ha.

Trotz der zahlreichen Unwetter konnten die wichtigen Qualitätsparameter beim Getreide gehalten werden. Da eine weltweit gute Ernte erwartet wird, sinkt der Preis. Die Kurse liegen aktuell deutlich niedriger als in den vergangenen zwei Jahren.

Inzwischen beendet ist im Rheinland die Wintergersten- und Rapsernte. Und diese sind gar nicht so schlecht verlaufen. Die Gerste lieferte durchschnittliche Erträge bei zufriedenstellenden Qualitäten und der Winterraps konnte im Vergleich zum Vorjahr sogar noch einmal die Erträge des Spitzenjahres 2013 toppen.

Im Rheinland standen auf etwa 28.900 ha Wintergerste und auf 104.971 ha Weizen. An Getreide wurden auch Roggen (3.677 ha) und Triticale (6.900 ha) angebaut. Die Rapsfläche beträgt in diesem Jahr etwa 17.943 ha. (da)
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