Hochwasser lähmt Schifffahrt nur vorübergehend


Der Getreidemarkt an der Rheinschiene bleibt vor den tollen Tagen sehr ruhig. Das gelegentliche Hochwasser stellt keine wesentliche Beeinträchtigung der Geschäfte dar.

Die Stimmung am Weizenmarkt ist kurz Beginn der Karnevalstage sehr verhalten. Mühlen sind kaum Käufer. Aber auch die Verkäufer halten sich zurück und warten auf wieder steigende Preise. Am Oberrhein werden für B-Weizen Kurse von 265 €/t und für A-Qualitäten eine Prämie von 3 €/t genannt. Am Niederrhein bleiben ebenfalls Kurse von 267 bis 269 €/t für Brotweizen und 272 bis 274 €/t für A-Weizen die Vorstellungen am Markt.

Das überregionale Angebot an Roggen scheint etwas lebhafter als beim Weizen zu sein. Dennoch sind die Mühlen an der Rheinschiene auch hier zurückhaltend. Ein wesentlicher Teil des Bedarfs ist bereits gedeckt. Kurse von 225 bis 230 €/t franko Verarbeitungsbetriebe werden genannt.

Die Futtergetreidepreise halten ebenfalls ihr bisheriges Niveau. Von einem lebhaften Markt kann aber auch hier nicht die Rede sein. Interessant bleibt die Frage nach der Preisentwicklung beim Mais. Weiterhin lähmen günstige Importe aus der Ukraine nach Deutschland im Moment das Geschäft mit Mais vom Oberrhein in den Nordwesten Deutschlands und in die Niederlande. Auf der anderen Seite wird insgesamt weiterhin von einer engen Bilanz in Europa ausgegangen.

Die Pegelstände auf den deutschen Wasserstraßen sorgen im Moment vorübergehend für Behinderungen der Schifffahrt. Die Mosel war nur wenige Tage gesperrt. Die Donau wird heute Nachmittag voraussichtlich auch wieder frei gegeben. Lediglich der Neckar bleibt wahrscheinlich bis zum Wochenende nicht befahrbar. Die kommenden niedrigeren Temperaturen lassen Entwarnung erwarten.

Weizen in Paris bleibt unter Druck. Heute Vormittag gaben die Notierungen bis zu 1,50 €/t im Mai 2014 nach. Der März notiert mit 247,00 €/t 0,50 €/t niedriger als gestern. Raps zeigt keine einheitliche Tendenz. Während der Mai 0,25 €/t auf 469,50 € zulegt, muss der August Verluste von 0,75 €/t auf 432,25 €/t hinnehmen. Mais zeigt eine leicht negative Tendenz mit 234,75 €/t und damit 0,25 €/t schwächer als gestern. In Chicago tendieren Mais und Sojaöl schwächer. Die Sojabohne und Schrot sind eher fester gestimmt. Weizen hat einen leicht grünen Anstrich. (dg)
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