Kleines Geschäft an der Rheinschiene


Getreide notiert an den internationalen Börsen fester. An der Rheinschiene gibt es kleine Umsätze zu nahezu unveränderten Preisen.

An der Börse in Paris bleibt die feste Tendenz für Getreide und Raps auch heute bestehen. Die Sitzung für Weizen begann mit einem leichten Plus von 1 €/t im Vergleich zum Schlusskurs gestern. Raps konnte sogar für einen Termin 3 €/t fester als gestern Abend in den Tag gehen.

Die Rheinschiene bleibt relativ unbeeindruckt von den Entwicklungen an den Börsen. Am Niederrhein werden nach wie vor 270 bis 272 €/t franko Mühle für B-Weizen im Januar /März genannt. Zu diesen Konditionen gibt es nur wenig Geschäft in kleinen Mengen. Für spätere Termine besteht wenig Verkaufsinteresse. A-Weizen kann einen Aufschlag von 5 €/t erzielen. Roggen wird in Einzelladungen zu 235 €/t gehandelt.

Am Oberrhein bleibt das Weizengeschäft franko Mühle ebenfalls klein zu unveränderten Kursen von 265 bis 269 €/t. Höhere Forderungen bis 273 €/t werden von den Mühlen  nicht akzeptiert. Die Mühle in Frankfurt gewährt 272 €/t für B- und A-Weizen.

Für Futterweizen am Oberrhein liegen die Kurse zwischen 260 bis 265 €/t franko Mischfutterwerk. Mais hat einen Preis von 250 €/t, und für Gerste bezahlen die Kraftfutterhersteller 235 bis 236 €/t im Januar /März. Hier ist die Rede von einem kontinuierlichen Geschäft ohne großen Angebotsdruck und ohne deutlichen Nachfragesog.

Gegen Mittag hält Weizen in Paris für März seinen Kurs von 252,50 €/t. Raps legt dagegen bis November 2013 durchgehend 3 €/t zu. Die Februar-Notierung steht bei 269,50 €/t. Mais befestigt sich für die vorderen Termine ganz leicht um 0,25 €/t. Im März liegt er damit heute Mittag bei 243,50 €/t. Ab November 2013 ist allerdings wieder eher Schwäche bei den Kursen angesagt.

Die elektronische Börse in Chicago hält ihre feste Tendenz für die Agrarprodukte im Laufe des Vormittags. Teilweise können die Gewinne auch noch leicht ausgebaut werden. (dg)
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