Ernte 2015

Maiserträge schrumpfen um die Hälfte


Die ZG Raiffeisen, Karslruhe, rechnet bei Mais mit einem Erfassungsrückgang von etwa der Hälfte gegenüber dem Vorjahr. Darauf wies Dr. Ewald Glaser , Vorstandsvorsitzender des Unternehmens heute bei der Erntepressekonferenz in Maxau hin. Auf schwachen Standorten ist zum Teil mit einem Totalausfall zu rechnen. Im Schnitt könnten 5 bis 6 t/ha eingefahren werden. Zurzeit sei die Situation noch unübersichtlich.

Bei der Weizenernte in Baden wird von einer durchschnittlichen Ernte ausgegangen. „Die Druschergebnisse zeigen, dass der heiße und trockene Witterungsverlauf die Erträge doch nicht so stark beeinflusst hat, wie befürchtet“, so Glaser. Je nach Standort schwanken die Erträge zwischen 5 und 10 t/ha. Die Qualitäten liegen im gewünschten Bereich.

Das Ertragsniveau bei Raps liegt im Schnitt der vergangenen 5 Jahre. Sowohl in der Rheinebene als auch im Taubergebiet wurden Erträge zwischen 3 und 4 t/ha erzielt. Mit 43 Prozent lagen die Ölwerte jedoch unter dem Vorjahr. Die ZG geht von einer um 20 Prozent niedrigeren Erfassungsmenge im Vergleich zum Vorjahr aus.

Auch die Sojabohne litt unter der diesjährigen Trockenheit. Wie beim Mais wurden die Erträge halbiert. Und im Schnitt 2 bis 2,5 t/ha eingefahren. (dg)
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