Mischfutterwerke suchen Futterweizen


Die heißen Sommertage dämpfen die Aktivitäten am Kassamarkt. Die Weizen- und Gerstennotierungen bewegen sich im Wochenverlauf kaum.

Die Terminmarktbörse Matif legt eine Atempause ein. Der November-Termin für Mahlweizen liegt zur Mittagszeit um 1,00 €/t im Minus und erreicht 266,75 €/t.

Seit fast einer Woche verharrt Weizen am Hamburger Markt auf einem Preisniveau von rund 265 €/t. Der Handel wird von Teilnehmern als abwartend beschrieben. Beim Weizen schwanken die Abschlüsse um 2 €/t nach oben oder unten gegenüber der Hamburger Notierung. 

"Keine großen Geschäfte", lautet lapidar die Antwort über die aktuellen Aktiviäten im Getreidehandel in Ostdeutschland. Die Hitze dämpft merklich das Tempo.

Der ostdeutsche Erfassungshandel nutzt die Zeit und führt eine erste Sichtung der Anlieferungen durch. Die Weizenpartien überraschen durchweg mit hohen Proteinwerten. 
Meist kann A-Weizen geliefert werden, der Besatz ist nicht überdurchschnittlich hoch. Landauf, landab beklagen Erfasser fehlenden Futterweizen.

Meist bringt auch Sommerweizen hohe Fallzahlen und Proteinwerte. Mischfutterwerke suchen bereits nach Alternativen in den Mischungen. 

Aber auch Triticale ist nicht im Überfluss vorhanden. Erschwerend kommt hinzu, dass die Preise für Brot- und Futterweizen nahezu auf gleichem Niveau notieren.  

Am heutigen Mittwoch liegt der November-Termin für Raps um 0,75 €/t im Plus. Abschlüsse für Raps ex Ernte 2013 werden nach den Vorgaben der Matif auf einem Niveau von 470 €/t getätigt. (da)
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