Aus Russland kommen neue Knappheitssignale. Das Agrarministerium fürchtet um den Anschluss an die neue Ernte.

Agrarminister Nikolai Fedorow hat sich am Vortag besorgt über die niedrigen Getreidebestände im Land geäußert. Diese dürften bis zum Ende des Wirtschaftsjahres auf nur 7,7 Mio. t abschmelzen, zitiert das Analystenhaus APK-Inform den Minister.

Das Angebot an Getreide insgesamt sieht das Agrarministerium den Angaben nach bei 91,3 Mio. t. Den Bedarf im Inland beziffert das Ressort auf 69 Mio. t. Zieht man die Exporte hinzu, die das Ministerium nicht näher beziffert, werde man mit einem gesamten Getreidebestand von 7,7 Mio. t auskommen. Damit die Bilanz, wie sie Moskau aufstellt, aufgeht, würden die Getreideexporte im Wirtschaftsjahr 2012/13 14,3 Mio. t erreichen. (pio)
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