Mühlen gesprächsbereit für die Sommermonate


Das Weizenangebot am Oberrhein für die ersten Monate im neuen Jahr steigt zwar etwas. Es stehen aber lediglich kleinere Mengen hinter den Offerten.

Für den Termin Januar bis März werden für B-Weizen am Oberrhein 278 €/t gezahlt. A-Weizen hat eine Prämie von maximal 3 €/t. Die Sommermonate bleiben allerdings unbesprochen, obwohl die Mühlen für diese Termine durchaus gern ins Gespräch kommen würden.

Die Abgabebereitschaft der Landwirtschaft für die späteren Monate im Wirtschaftsjahr ist derweil nicht sehr ausgeprägt. Für Roggen würde die verarbeitende Industrie 235 €/t bezahlen. Die Offerten liegen deutlich über diesen Vorstellungen.

Am Niederrhein sind die Kurse für Weizen leicht zurückgenommen worden. Damit hat sich der Markt den Entwicklungen der vergangenen Tage an der Börse in Paris angepasst. Für den Januar werden 277 €/t franko Mühle bezahlt. A-Weizen ist nicht gefragt. Roggen hat einen Kurs von 240 €/t. Die Abwicklung bestehender Kontrakte steht im Moment im Vordergrund. Dennoch wird auch für das neue Jahr das eine oder andere Geschäft abgeschlossen.

Weizen in Paris hat den heutigen Handelstag mit leichten Gewinnen begonnen. Bis zum Mittag fielen diese Gewinne bis auf maximal 0,50 €/t. Der Termin Januar 2013 konnte zu dem Zeitpunkt nur ein Plus von 0,25 €/t zum gestrigen Schlusskurs ausweisen. Raps startete ebenfalls mit Gewinnen von bis zu 2 €/t. Bis mittags war dieser Vorsprung allerdings wieder aufgebraucht, und es stand für den Februar 2013 ein Minus von 0,50 €/t vor den Kursen. Mais musste anfängliche Gewinne ebenfalls abgeben und notierte mittags nur noch maximal 0,75€/t über dem Vortageswert. Der Januar 2013 konnte lediglich ein dünnes Plus von 0,25 €/t ausweisen.

An der Börse in Chicago wurde sowohl die negative Tendenz beim Mais, als auch der positive Trend im Sojakomplex abgebaut. Weizen konnte seine negative Stimmung vom Morgen hingegen ins Positive umkehren. (dg)
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