NRW registriert hohe Weizenerträge


Eine höhere Ernte als im schwachen Vorjahr meldet Nordrhein-Westfalen. Überdurchschnittliche Erträge haben Flächenverluste wettgemacht.

Nach Auswinterungsverlusten ist die Getreideanbaufläche in Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr geringer als üblich. Dennoch sind nach Angaben des Düsseldorfer Landwirtschaftsministeriums 2012 zusammen 3,86 Mio. t Getreide (ohne Mais) gedroschen worden. Gegenüber dem Vorjahr ist die Ernte etwa 4 Prozent gestiegen.

Gegenüber dem Fünfjahresdurchschnitt fällt sie dagegen etwas ab. Das liegt jedoch allein an Auswinterungsverlusten. Die Hektarerträge haben auf den verbleibenden Flächen 2012 bei allen Getreidearten den langjährigen Durchschnitt erreicht oder sogar deutlich überboten, stellt die Landwirtschaftskammer fest. Winterweizen etwa hat im Landesdurchschnitt 8,6 t/ha gebracht. Die Kammer berichtet außerdem von „guten bis sehr guten Qualitäten" für das Bundesland. (db)
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