Niedrige Getreideerträge in Russland


In Russland zeigen die Getreideerträge jetzt die Folgen der Trockenheit. Nur im Süden ist so viel wie im Vorjahr geerntet worden. Die Ernte geht in Russland schneller voran als im Vorjahr. Bis zur Wochenmitte war etwa ein Drittel der Getreidefläche des Territoriums eingebracht, berichtet die Nachrichtenagentur AKP-Inform unter Berufung auf offizielle Daten. Bis jedoch die letzten Felder jenseits des Urals gedroschen sind, wird es Anfang September werden.

Weit fortgeschritten ist die Ernte im Süden und im Nordkaukasus. Diese Regionen nahe des Schwarzen Meeres waren nicht von der wochenlangen Trockenheit seit Ende Juni betroffen. Hier fallen die Erträge nach den Angaben der Behörden so hoch wie im Vorjahr aus. Dagegen zeigen erste Ergebnisse aus den Wolgaregionen sowie aus dem Westen Russlands Ausfälle. Die früher abreifenden Sorten bringen gerade zwei Drittel des Vorjahresniveaus. Bei den noch nicht geernteten späteren Sorten sind wesentlich größere Einbußen zu erwarten. Ihre Kornfüllung ist durch die Trockenheit und Hitze verhindert worden. (db)
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