Ostdeutschland bald mit Weizen durch

In Sachsen-Anhalt und Thüringen nähert sich der Drusch dem Ende. Die Erträge sind oft ordentlich, Probleme bereitet das Protein.

Im nördlichen Sachsen-Anhalt ist der Weizen zu 90 Prozent eingebracht, in den südlichen Regionen zu 80 Prozent. Erfasser in dem Bundesland erwarten, dass die Feldarbeiten diese Woche beendet werden können.

Im Erfurter Becken wird ebenfalls mit einem Druschabschluss zum Ende der Woche gerechnet. In den Höhenlagen Thüringens werden die Mähdrescher hingegen noch länger rollen.

Erzeuger aus Thüringen berichten von einem guten Ertragsniveau bei Weizen, aber auch bei anderen Kulturen. „Besser als erwartet“, lautet hierzu die Einschätzung am Montagmittag.

Regional bringt der Qualitätsweizen nicht die erforderlichen Protein- und Fallzahlwerte, ist aus Erzeugerkreisen zu hören. Vielerorts pendeln die Fallzahlen um 220 sek., die Proteine streuen zwischen 13,5 und 14,5 Prozent. Erfasser berichten hingegen, der Weizen sähe „gut aus“.

Gesprächspartner aus dem Markt in Sachsen-Anhalt berichten zwar auch von Proteinproblemen, versichern aber, dass diese erst vereinzelt aufträten. Die Proteingehalte streuen in dem Bundesland zwischen 10,5 und 17 Prozent. (pio)
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