Pariser Börse beginnt Handelswoche freundlich

Mit einem deutlichen Plus sind Raps und Weizen an der Matif in den Tag gestartet. Euroschuldenkrise bleibt Thema.

Am Montagmittag notierten der Mahlweizen-Future für den November an der Pariser Börse gute 6 €/t im Plus. Der Raps-Future für November lag zu dem Zeitpunkt immerhin 5 €/t in den grünen Zahlen. Das noche höhere Plus bei Raps zum Augusttermin dürfte technisch bedingt sein, denn am Dienstag wird diese Laufzeit in Paris das letzte Mal aufgerufen. Marktteilnehmer müssen noch offene Positionen schließen.

Bei Mahlweizen erwarten Einkäufer am ostdeutschen Getreidemarkt für den heutigen Handelstag ein stabil freundliches Preisniveau. Sie hatten angesichts der sehr positiven Vorgaben aus Chicago sogar noch mit festeren Weizenpreisen gerechnet.

Unterdessen können die ersten Weizenpartien in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg überzeugen. Marktteilnehmer berichten agrarzeitung.de von durchschnittlichen Protein- und Fallzahlwerten sowie von Hektolitergewichten jenseits der 78 kg. Roggen zeige in den Gebieten ebenfalls hohe Fallzahlwerte und wenig Mutterkorn.

Für B-Weizen im Großraum Berlin wurden ex Ernte, franko, Preise um 255 €/t genannt, A-Weizen wurde mit 259 €/t angegeben und Roggen mit 220 €/t.

Spannend werden dürfte in dieser Woche noch das externe Marktumfeld. US-Finanzminister Timothy Geithner trifft heute seinen deutschen Amtskollegen Wolfgang Schäuble auf Sylt. Die Euroschuldenkrise dürfte Thema sein. Danach spricht Geithner Mario Draghi, den Präsidenten der Europäischen Zentralbank in Frankfurt. (pio)
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