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Die Kartoffelbestände in Polen präsentieren sich äußerst unterschiedlich. Im Südwesten, wo ein Großteil der polnischen Kartoffeln angebaut wird, stehen die Bestände recht gut da. In der Mitte und im Norden des Landes scheint die Trockenheit vor einigen Wochen doch deutliche Spuren hinterlassen zu haben. Die erste Prognose der polnischen Kartoffelernte lautet auf 10,5 Mio. t und somit 6 Prozent weniger als im vorigen Jahr, in dem 11,2 Mio. t gerodet wurden. Sollte nicht einmal ein durchschnittlicher Hektarertrag zusammenkommen, dann könnte in Zusammenhang mit der kleineren Fläche sich die Gesamtkartoffelmenge auf nur noch 10 Mio. t belaufen.

Die europäische Statistikbehörde Eurostat erwartet im EU-Durchschnitt Erträge, die nur dem langjährigen Durchschnitt entsprechen. Somit käme eine um 6,6 Prozent kleinere Kartoffelernte in der EU-27 zusammen. Spuren hinterlassen haben Trockenperioden im Norden und Osten Europas. (brs)

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