Raps in Baden-Württemberg enttäuscht

Die baden-württembergischen Landwirte bringen in diesem Jahr eine leicht unterdurchschnittliche Ernte ein. Außerordentlich große Ertragsunterschiede kennzeichnen das Jahr.

Im nördlichen Teil des Bundeslandes sind Einbußen auf Grund der Frostschäden an der Tagesordnung. Im Süden dagegen wurden teilweise sehr gute Erträge eingefahren. Darauf wies Joachim Rukwied, Präsident des baden-württembergischen Bauernverbandes heute in einem Ernte-Pressegespräch hin.

Neben den Regionen treten die Unterschiede auch bei den Kulturen auf. Wintergerste und Weizen haben Erträge von 4,0-10,0t/ha gedroschen. Die Qualitäten waren in Ordnung. Sommergerste kann 4,0-7,0t/ha vorweisen. Sehr gute Qualitäten charakterisieren die Ernte. Gleiches gilt für Roggen mit Erträgen von 7,0-8,0 t/ha. Raps dagegen enttäuscht mit Erträgen von 1,0-4,5 t/ha. Neben den Frostschäden sind fehlende Niederschläge und hoher Krankheitsdruck Auslöser für dieses Ergebnis. In den späten Gebieten wird noch vereinzelt Getreide gedroschen.

Für Brotweizen erhalten die Landwirte laut Rukwied im Moment etwa 220,00 €/t frei Erfassungsstelle. Das sei ein Fünftel mehr als 2011. (dg)
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