Raps sticht mit fester Tendenz hervor


Die Getreidemärkte haben noch Schwierigkeiten, ihren Weg im neuen Jahr zu finden. An der Rheinschiene besteht lediglich geringes Interesse an Weizen.

Am Oberrhein sind am zweiten „richtigen“ Handelstag im neuen Jahr deutlich schwächere Kurse als zum Jahresschluss angesagt. Damit folgen die Marktteilnehmer dort den Entwicklungen an den internationalen Börsen. 262 bis 263 €/t werden für Brotweizen im Januar bis März genannt. A-Weizen liegt 2 €/t über diesen Preisideen. Für Roggen gibt es keine Preismeinungen. Einzelne Geschäfte spiegeln nicht den gesamten Markt wider. Die Verkäufer sind mit der Lupe zu suchen.

Am Niederrhein besteht Interesse mit 260 bis 265 €/t für Brotweizen im Januar /März. A- und E-Qualitäten werden genauso vernachlässigt wie Roggen.

An der Börse in Paris ist der Markt weit entfernt von einer eindeutigen Richtung. Während Weizen mit einem leichten Plus in den heutigen Tag startete, gaben rote Zahlen gegen Mittag die Richtung an. Die vorderen Monate werden mit 250,50 €/t im Januar und 242,50 €/t im März unverändert zu gestern gesehen. Verluste von maximal 0,50 €/t sind für den Mai 2013 und Januar 2014 zu verbuchen.

Raps konnte dagegen seinen leichten Aufwärtstrend im Laufe des Vormittags ausbauen. Während er noch mit einem Plus von 0,25 €/t in den Tag startete, lagen die Gewinne mittags bei bis zu 3,75 €/t für den Februar 2013. 456 €/t wurden für den Raps genannt.

Der Mais-Future begann die Sitzung in Paris mit einem leichten Plus. Gegen Mittag musste er seine Gewinne aber wieder abgeben. Die stärksten Einbußen gab es mit 2,75€/t im Januar 2014.

In Chicago ist im Laufe des Vormittags eher wieder der Rotstift angesetzt. Lediglich Weizen kann eine leicht grüne Stimmung halten. (dg)
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