Im Westen startete die Gerstenernte am Wochenende unter guten Witterungsbedingungen. Bis gestern konnten die Landwirte zügig arbeiten. Nachdem es in der Nacht geregnet hatte, musste die Ernte heute unterbrochen werden. Im Rheinland liegen die bisherigen Erträge bei 7 bis 8 t. „Wir haben schon bessere Jahre gesehen“, zieht ein Erfassungshändler ein erstes Fazit, auch wenn in der Spitze bis zu 9,5 t gedroschen werden. Die Hektolitergewichte bewegen sich zwischen 61 und 72 kg. Das Korn konnte trocken eingebracht werden. Die Erzeugerpreise liegen im Rheinland bei 133 bis 134 €/t frei Lager. 

Tendenz
Die Erträge bewegen sich im mittleren Bereich. Die Wintergerste wird mit 133 bis 134 €/t vergütet.
Die Qualität der Winterbraugerste ist recht gut. Die Proteinwerte liegen bei 10 bis 11,5 Prozent. 70 Prozent erreichen die Qualitätsanforderungen der Mälzereien. Der Rest brachte zu schwache Vollkornanteile von unter 90 Prozent.

Auch am Niederrhein und im westlichen Westfalen wurde in den vergangenen Tagen die erste Gerste angeliefert. Auf leichten Standorten werden 6 bis 8 t gedroschen. Die Hektilotergewichte wiesen eine größere Spannbreite auf. (SB/St)
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