Rheinische Mühlen zeigen Kaufinteresse


Die Getreidepreise an den Kassamärkten tendieren seitwärts. An der Matif fehlen den Börsennotierungen heute Impulse aus den USA.
 
Durch den heutigen Feiertag "President's Day" in den USA sind die europäischen Märkte auf sich gestellt, Impulse aus Übersee fehlen. An der Matif eröffneten die Weizenkurse ohne wesentliche Veränderungen. Gegen Mittag notierte der Weizen in Paris gut behauptet bei 244,75 €/t. An den Kassamärkten mussten keine gravierenden Veränderungen vom Terminmarkt umgesetzt werden. Lediglich der etwas festere Schlusskurs von vergangenem Freitag schlug unterschwellig zu Buche.
 
Im Westen sind einige Mühlen weiterhin an kleinen Käufen für Weizen zu vorderen Terminen interessiert. Die offerierten Mengen werden zu Kursen zwischen 262 bis 263 €/t franko Niederrhein aufgenommen. Westfälische Mühlen signalisieren dagegen erst einmal keinen Handlungsbedarf mehr, denn nach eigenen Aussagen sind sie in den kommenden acht Wochen selbst für kleinere Fuhrenpartien kaum noch ansprechbar.
 
Auch die Futtergetreidemärkte starten sehr ruhig und ohne Impulse in die neue Woche. Gegen Mittag ließen sich in den Veredlungsregionen noch keine nennenswerten Ansätze und konkrete Geldkurse ermitteln. Marktteilnehmer sehen den Weizen allerdings etwas fester und halten heute kleine Notizgewinne von 2 €/t bei ruhigem Geschäft für möglich. Zuletzt wurde Futterweizen frachtfrei Südoldenburg mit 265 €/t offeriert.
 
Mais und Gerste bleiben ohne Impulse. Die Maispreise können sich vom Druck nicht lösen, auch wenn an der Matif Mais zuletzt mit einem leichten Plus notiert wurde. In den nordwestdeutschen Veredlungsregion lagen die Quotierungen für Mais bei 238 €/t. Gerste lässt sich weiterhin kaum unterbringen. Die Futterroggenpreise können sich nicht vom Druck lösen.
 
Raps wurde kaum besprochen, zumal keine eigendynamische Ansätze auszumachen sind und Vorgaben vom Sojakomplex fehlen. Selbst die Matif brauchte lange, um zu mindestens kleinere Umsätze zu realisieren.

Die physischen Rapsmärkte waren vernachlässigt und der Handel richtete sich auf einen ruhigen Tag ohne wesentliche Preisveränderungen ein. Die Quotierungen an der Rheinschiene lagen für März/April für die niederrheinischen Ölmühlen bei 479 €/t und am Oberrhein 2 €/t darüber. An der Matif notierte der Mai am späteren Mittag bei 465,50 €/t und fast 2 €/t schwächer als zum Wochenschluss. (St)
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